Pflegenoten

Das gesamte Team der HGB Hauskrankenpflege Groß Borstel freut sich sehr über das hervorragende Gesamtergebnis der MDK Prüfung mit der Gesamtnote von 1,2.

Einerseits hat die Einführung eines Qualitätsmanagementsystemes nach DIN ISO 9001:2008 im Jahre 2006 sicherlich seinen Beitrag dazu geleistet.

Andererseits ist so ein Ergebnis nur mit motivierten, kompetenten und zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich.

Die Benotungssystematik der MDK Prüfung ist auf die schriftlich dokumentierte Beratungsleistung des Pflegedienstes zu den individuellen Wünschen und Pflegerisiken des Patienten ausgerichtet. Hier haben wir den Anforderungen des MDK sehr gut genügen können.

Auch wir legen im Rahmen unserer täglichen Arbeit großen Wert auf die Beratung von Patienten und Angehörigen und berücksichtigen nach Möglichkeit ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse.

Sollten Sie sich als Patient oder Angehöriger für die Leistungen unserer Einrichtung interessieren, nehmen Sie gerne unsere kostenlosen und individuellen Beratungsangebote in Anspruch.

Pflegefachkräfte, die hier auf uns aufmerksam geworden sind, möchten wir motivieren, Kontakt zu uns aufzunehmen. Unsere außergewöhnlich gute Arbeitsatmosphäre hat einen großen Teil zu dieser Note beigetragen.

Die Transparenzberichte auf www.pflegelotse.de für 2010, für 2011

Erfahren Sie mehr…

Mit in Krafttreten des „Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung“ (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) vom 28. Mai 2008 wurde erstmalig die Möglichkeit geschaffen, die Leistungen der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie deren Qualität für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen verständlich, übersichtlich und vergleichbar im Internet zugänglich zu machen. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen in Pflegediensten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) werden dabei als Grundlage für die Bewertung der Einrichtungen genommen. Die Prüfungen finden - im Gegensatz zu früher – generell unangemeldet statt.

Zur einheitlichen Bewertung der Prüfergebnisse haben sich der GKV-Spitzenverband, die Sozialhilfeträger und die maßgeblichen Vertretungen der Pflegedienste für eine Bewertungssystematik (§ 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI) nach Schulnoten entschieden. Sie sorgen für mehr Transparenz bei den Angeboten von Pflegediensten. Auf einen Blick sollen Pflegebedürftige und ihre Angehörige sehen können, ob die Dienstleister gute pflegerische Arbeit leisten, noch Entwicklungspotenzial haben oder Missstände abstellen müssen.

Die Basis für die Pflegenoten bilden die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Sie setzen sich aus insgesamt 49 Einzelbewertungen zusammen, die die MDK-Mitarbeiter im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungen der Pflegedienste ermitteln.

Die Gesamtnote in der ambulanten Pflege wird aus 37 Einzelkriterien gebildet, die drei Qualitätsbereichen zugeordnet sind. Den Schwerpunkt bildet der Bereich „pflegerische Leistungen“. Aus diesem Bereich werden 17 Qualitätskriterien abgebildet. Hinzu kommen die Ergebnisse der Themen „ärztlich verordnete pflegerische Leistungen“ (10 Kriterien) sowie „Dienstleistung und Organisation“ (10 Kriterien).

Jedes Kriterium wird mit Punkten auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Pro Bereich wird aus diesen Punkten ein Mittelwert gebildet. Dieser ergibt eine bestimmte Note. Die Gesamtnote wird ermittelt, indem der Mittelwert der Punkte für die Kriterien 1 bis 37 errechnet und diesem eine Note zugeordnet wird.

Der Qualitätsbereich „Befragung der Kunden“ (12 Kriterien) fließt nicht in die Gesamtnote ein. Er wird separat als Ergebnis ausgewiesen.

Um die Gesamtnote richtig einordnen zu können, wird hierzu auch ein Landesdurchschnitt in dem Bundesland ermittelt.

Gesetzliche Grundlage für die Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) bilden die §§ 114 ff SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz).

Dort ist insbesondere geregelt, dass

  • Prüfungen grundsätzlich unangemeldet stattfinden,
  • der Schwerpunkt auf der Ergebnisqualität liegt,
  • der MDK bis Ende 2010 jeden Pflegedienst einmal prüft und ab 2011 jährlich geprüft wird.

Die Prüfberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) enthalten Stärken und Schwächen der Pflegeeinrichtung und ggf. Verbesserungsmaßnahmen. Die Pflegeeinrichtung erhält den Prüfbericht und hat Gelegenheit zur Stellungnahme.

Bei gravierenden Qualitätsmängeln erteilen die Landesverbände der Pflegekassen der Pflegeeinrichtung einen Bescheid mit Maßnahmen und Fristen zur Qualitätsverbesserung. Ob die Maßnahmen umgesetzt worden sind, wird ggf. in einer Wiederholungsprüfung festgestellt.

Mögliche Sanktionsmöglichkeiten der Pflegekassen sind die Kürzung der Vergütung, verpflichtende Fortbildungsmaßnahmen für die Pflegedienstleitung. In schwerwiegenden Fällen kann der Versorgungsvertrag - ggf. auch fristlos unmittelbar nach einer Prüfung - gekündigt werden.